Ausgehend von der Geschichte der 12-jährigen Sadako Sasaki, die während ihrer Leukämieerkrankung im Krankenhaus Papierkraniche in der Hoffnung auf Heilung faltete, haben wir im Rahmen der Projektwoche 2026 1.000 Kraniche für den Frieden gefaltet. Daraus entstand vor dem Musiksaal A1.10 eine eindrucksvolle Rauminstallation, die noch immer zahlreiche Blicke auf sich zieht.
Ganz besonders freuen wir uns darüber, wie wertschätzend und rücksichtsvoll ihr mit der Installation umgeht. Das zeigt uns, dass auch besondere Rauminstallationen ihren Platz in unserem lebendigen Schulalltag finden können.
Doch vielleicht habt ihr bereits bemerkt: Unsere Kraniche beginnen zu fliegen. Da die Installation als ephemere, also zeitlich begrenzte Kunst konzipiert ist, lösen sich mit der Zeit immer mehr Kraniche von der Wand und segeln zu Boden.
Damit sie nicht einfach im Müll landen, möchten wir ihnen eine neue Aufgabe geben:
Unsere Kraniche dürfen weiterziehen!
Bis zu den Herbstferien laden wir euch herzlich ein, heruntergefallene Kraniche aufzusammeln oder auch vorsichtig einzelne Kraniche von den Wänden zu lösen. Nehmt sie mit nach Hause, verschenkt sie an Familie oder Freunde oder bewahrt sie als persönliches Andenken auf. Die Rauminstallation im Eck, die von der Decke hängt, bleibt natürlich erhalten.
So tragen unsere Kraniche ihre Botschaft über unsere Schule hinaus weiter – als kleine Botschafter für Frieden und Hoffnung.
Vielleicht findet einer unserer Kraniche ja einen ganz besonderen neuen Ort und setzt dort seine Reise fort …
Ein herzliches Dankeschön möchten wir an dieser Stelle noch dem Förderverein unserer Schule zukommen lassen. Durch seine finanzielle Unterstützung konnte die Idee von 1.000 Kranichen für den Frieden in diesem besonderen Umfang umgesetzt und die eindrucksvolle Rauminstallation realisiert werden.
Vielen lieben Dank!
(Annika Lochbaum und Anna Halde für das Senbazuru-Projekt)

